Die wahre Liebe, die sucht jeder, und viele scheitern. Manchmal sind einfach die Ansprüche zu hoch und absolut unerfüllbar. Oft steht ein Anspruch, den man stellt im krassen Widerspruch zu einem weiteren Punkt auf der Liste. „Er“ soll bloß nicht eifersüchtig sein und damit umgehen können, wenn „Sie“ ihren eigenen Interessen nachgeht. Ist er dann aber tatsächlich nicht eifersüchtig, ist es auch wieder nicht richtig, denn dann fühlt man sich doch nicht geliebt.
Ganz wichtig ist es zu wissen, wie man wahre Liebe für sich selbst definiert und vor allem, warum man sich einen Partner wünscht. Wer nämlich in sich selbst nicht glücklich ist und sein Wohlergehen oder sich selbst über eine Partnerschaft definiert, wird wenig Chancen haben, die wahre Liebe zu finden. In solchen Fällen wird man eher eine Partnerschaft nach der anderen haben, immer von großen Hoffnungen begleitet und bei jedem Beziehungsende noch ein Stück frustrierter und enttäuschter als vorher. Wer die wahre Liebe erfahren möchte, muss sich von ihr finden lassen und darf nicht suchen. So lächerlich es klingt, aber wer sucht, wirkt immer ein wenig verzweifelt. Viel besser ist es, einfach in allen Belangen authentisch zu sein, sich einen Freundeskreis aufzubauen und sich als eigenständige Persönlichkeit frei zu entfalten. Davon fühlen sich viele potenzielle Partner aus einem einfachen Grund angezogen: glückliche Menschen besitzen Ausstrahlung. Ganz wichtig ist, wenn man unter solchen Aspekten einen Partner gefunden hat, dass man seine Persönlichkeit nicht ändert, nicht dem Partner und seinen Bedürfnissen und eventuellen Forderungen anpasst. Wahre Liebe fordert nicht. Sie ist einfach existent, sie gibt, sie nimmt, sie verlangt nichts.



